Über uns

Unser Team

Ken Uhles

Manager für Geschmack
Inhaber der Antidotbar

LEONA QUINN

Front-End Developer

RUSSEL THORNTON

UI/UX Designer

THERESA TAYLOR

Support Manager
Unser Manager für Geschmack, Ken Uhles, erzählt:


Die Geschichte von Spirits of Kaldi begann eigentlich schon vor knapp acht Jahren. Nach langen Schichten in der Bar und mal mehr oder minder ausgiebigem Schlaf gab es in der Mittagssonne nichts Belebenderes zu genießen als einen Espresso Tonic; also einen einfachen Espresso auf Eis, gestreckt mit einem Tonic Water.
Mit der Zeit begann ich, Kaffee vermehrt in Cocktails einzuarbeiten. Es entstanden ein „Martini mit Kaffee und Portwein“ und viele weitere Kreationen. Nur eine Sache wollte nie wirklich funktionieren: Ein Gin Tonic mit Kaffee. Entweder war der Gin zu floral und fruchtig für den Espresso, oder „Tonka Gin“ und andere schwere Gins erdrückten mit dem Espresso das Tonic. Filterkaffees mit einer fruchtigen Note waren meist zu leicht oder zu dünn, um sich im Gin Tonic verwenden zu lassen.
Somit verwarf ich schließlich die Idee des Kaffee Gin Tonics.

Die Zeit verging und ich eröffnete meine eigene Bar. Bei dem Ausmixen der neuen Karte fiel mir meine alte Idee wieder ein. Doch es funktionierte immer noch nicht. Also packte ich mir meine Mitinhaberin (Philicia Riemer) und meinen Headbarkeeper (Leon Ulbricht) und wir feilten eifrig an einer Rezeptur, zunächst jedoch erfolglos. Doch unser Ehrgeiz war geweckt. Wir taten uns mit einem Virtuosen der Kaffeewelt (Jannik Danielsmeyer) zusammen und mit seiner Expertise an Bord begann die Geschichte einer langwierigen und ausgiebigen Versuchsreihe.

Im ersten Schritt überlegten wir uns, welche Eigenschaften ein Gin mitbringen muss, um sich gegen die kräftigen Aromen des Kaffees durchzusetzen. Wir begannen mit einer Mischung aus Limette, Kardamom und Wachholder. Dazu tranken wir einen Espresso und es war wirklich furchtbar! Erst ein paar Wochen später, als ich Mandarinentorte zum Kaffee aß, kam mir die Idee: Wärmende Zitrusfrüchte zum Kaffee. Also versuchten wir es nun mit Wachholder, Orange, Limette und Kardamom zum Espresso. Das Ergebnis war in Ordnung, genügte jedoch noch nicht unseren Ansprüchen. Aber wir kamen unserem Ziel langsam näher.
Nun versuchten wir, eine gute Methode zu finden, um Kaffee und Gin miteinander zu verbinden. Wir probieren sechs verschiedene Mahlgrade bis hin zur ganzen Bohne, auch versuchten wir, den Kaffee mit zu destillieren. Jedoch kamen bei dieser Variante die nussigen Röstaromen der Kaffeebohnen nicht zur Geltung. Alles in Allem blieb die Kaffeenote zu zaghaft.


Unsere zahlreichen Versuche ebneten uns einen Weg. Die experimentelle Reise hatte nun schon ein halbes Jahr gedauert. Auch die Mazerationszeit änderte sich stark, als wir mit größeren Mengen experimentierten. Im Endergebnis arbeiteten wir mit verschiedensten Temperaturen, Mischverfahren und unterschiedlich aromatischen Bohnensorten und -mixturen, bis wir endlich unseren eigenen, ausgefeilten Coffee Gin das erste Mal in den Händen halten durften.
Jetzt kann er seinen Weg zu Dir finden. Wir sagen: Cheers!

linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram